wer musel ist, bestimmt grigat!

widerstand 2.0. dieses mal gegen das weltjudenmuseltum. europa darf nicht einknicken, leute!

aber leider sind heute alle so islamophil! und sowieso: „Wo ist die Grenze zwischen Ressentiment und notwendiger Kritik? – FPÖ-Chef Strache als Retter „christlicher Werte“ bei einer Anti-Moschee-Demonstration in Wien-Brigittenau.“ – ja, grigat, dass sich dir diese frage stellt, wundert nun wirklich fast niemanden mehr. du weißt schon: akademikerbund und so. aber schon klar: das kann man ja nicht wissen, wie die so drauf sind. in wahrheit sind das wohl auch nur islamkuschler?

Diese Kampfansage an einen universalistischen Freiheitsbegriff artikuliert sich unter anderem darin, Kritik an der Anwendung der Scharia als „Islamophobie“ und diese als „schlimmste Form des Terrorismus“ zu brandmarken.

wo hast das her, grigat? wer soll das sagen? meinst wirklich, dass das die mehrheit so sieht? wo lebst du?

Mittlerweile hat der Islamophobie-Begriff auch in den Medien Karriere gemacht. Die von Gudrun Harrer im Wochenend-Standard empfohlene Literatur vermittelt einen Eindruck davon. Dabei zu behaupten, die „Islamophobie“ sei heute „der einzige gesellschaftlich geduldete Rassismus“, grenzt allerdings schon an Realitätsverweigerung.

stimmt. wie die aktuellen kommentare zum roma-mord zeigen, grassiert nach wie vor auch der antiziganismus, ebenso der antisemitismus (gerne getarnt als philosemitismus) – gemeinsam mit dem wahnhaften antiislam-schmarrn ergibt sich ein brisantes gemisch. alles scheiße außer deutsch-ösi und christlich, so lässt sich das in etwa zusammenfassen.

Signifikant in diesem Zusammenhang: Es gibt kaum noch Veranstaltungen, bei denen Antisemitismus und „Islamophobie“ nicht gemeinsam behandelt würden, so auch Anfang August in Wien bei einer „Muslim-Jewish-Conference“, deren Veranstalter dem Propagandasender des iranischen Regimes bereitwillig Interviews gaben.

und?

… basiert auf der Behauptung, die Moslems seien die Juden von heute. – Falsch: Keine politisch relevante Gruppierung imaginiert Moslems oder gar ein „islamisches Prinzip“ als Verkörperung der Zersetzung […]

äh, wart mal: klick. und klick. oh doch. sorry, das erkennt sogar ein blinder.

… in deren Vernichtung der Krisencharakter der Moderne zu exorzieren wäre.

achja, ich hab vergessen: erst wenn es wieder zu massenmorden kommt … hauptsache, bis dahin ist jeder rassismus und wahn „nicht so schlimm“.

Das aber ist der Kern der antisemitischen Ideologie.

falsch. in der tat gab und gibt es einen antisemitismus, der danach strebt. aber es gibt auch antisemiten, die „die juden“ „nur“ nach israel verfrachten wollen. denn solange „die“ nicht an „wirtsvölkern“ „schmarotzen“, sind sie schon ok. zB.

Wenn jihadistische Gruppierungen wie die Hamas von einem jüdischen Drang nach Weltherrschaft fantasieren, ist das eine wahnhafte Projektion der eigenen Wünsche auf den ewigen Todfeind.

ja. aber das thema war „der islam“, nicht die hamas. du wirst es kaum glauben können grigat, es gibt leute, die kritisieren die hamas und gleichzeitig antimuslimischen rassismus. krass, wa?

Der Hinweis auf den globalen Herrschaftsanspruch des judentums uuups Islam hingegen ist keine Verschwörungstheorie […]

„der islam“? die aleviten und welche schulen sonst noch so? egal: wer musel ist, bestimmt grigat!

[…] (auch wenn er von FPÖ-Anhängern und ähnlichen Figuren meist nur in der Form von paranoidem Geraune vorgebracht wird)[…]

paranoid – wie schade! aber sie können ja noch von dir lernen, vllt hälst mal einen angeblich nicht paranoiden vortrag in der freiheitlichen-akademie? ich bin mir sicher, dass ihr euch viel zu sagen habt. von wegen weltmuseltum und weltherrschaft und so.

[…] sondern dieser Anspruch wird von maßgeblichen Strömungen des Islam offen artikuliert. […]

wer musel ist, bestimmt grigat! also auch, was man unter den „maßgeblichen strömungen“ zu verstehen hat! – keine frage, fpö-anhänger verstehen dich.

Selbstverständlich wird in Österreich gegen Moslems gehetzt.

q.e.d.

Allerdings häufig von denselben Leuten, die im Islam im Orient eine bewundernswerte und zu bewahrende Kultur sehen, mit der man nicht nur die antiwestlichen Ressentiments teilt.

achne, erzähl! und täglich grüßt das „anti“deutsche murmeltier mit dem ewig gleichen märchen. wie viele sind das? in wahrheit: wenige. erstens. zweitens: willst du uns wirklich sagen, dass die hetze dieser gruppe richtig wäre, wenn sie die globale vernichtung „des islam“ sich wünschen würden? auf dass „der orient“ am westen genese?

Eine global orientierte Kritik der dominanten Strömungen des Islam wird konstatieren müssen […]

„global orientiert“ nennt sich das also. und „kritik“. na dann kämpf mal. die kommentare beim standard zeigen ja recht deutlich, dass du genügend mitkämpfer hast. sarrazin ist übrigens auch knorke.

den rest selber lesen, keine lust mehr.


6 Antworten auf „wer musel ist, bestimmt grigat!“


  1. 1 Marks 04. September 2010 um 10:26 Uhr

    „aber es gibt auch antisemiten, die „die juden“ „nur“ nach israel verfrachten wollen. denn solange „die“ nicht an „wirtsvölkern“ „schmarotzen“, sind sie schon ok. zB.“

    Das ist falsch. JEDER Antisemit will den Tod des Juden, auch wenn nicht jeder „Juda, verrecke!“ brüllend durch die Gegend läuft. Aber JEDER Antisemit befürwortet oder rechtfertigt Selbstmordattentate und Raketenangriffe gegen Israelis („legitimer Widerstand“, „Israel ist selbst schuld“, blablabla), JEDER Antisemit verteidigt die Hamas und fordert, Israel habe diese „Regierung“ gefälligst anzuerkennen, JEDER Antisemit faselt etwas von einem angeblichen „Recht“ des iranischen Regimes auf Atombomben daher. Es gibt KEINEN Antisemiten, der Juden NICHT tot sehen will.

    Hingegen haben Rassisten und Ausländerhasser nichts gegen „Türken“, so lange diese nur in der Türkei bleiben, „wo sie hingehören“. Grigat liegt mit seiner Analyse völlig richtig.

  2. 2 Administrator_in 08. September 2010 um 17:34 Uhr

    Das ist falsch. JEDER Antisemit will den Tod des Juden

    dann klammerst du jene, die das nicht wollen, sondern die auf ethnopluralismus setzen, eben aus.

    Hingegen haben Rassisten und Ausländerhasser nichts gegen „Türken“, so lange diese nur in der Türkei bleiben, „wo sie hingehören“.

    stimmt nicht, auch hier gibt es solche (wie auch unter den antisemiten), aber es gibt natürlich auch leute, die sich ein „weltmuseltum“ herbeiphantasieren.

  3. 3 Knorr 08. September 2010 um 18:11 Uhr

    Es existieren auch eine Menge Antisemiten, die die Hamas hassen und Israel loben. Z.B. die israelsolidarische Rechte in ganz Europa, von PI und Probewegung über Wilders bis zur EDL.

  4. 4 Administrator_in 09. September 2010 um 21:44 Uhr

    zB der herzallerliebste hagee: israelfreund, antisemit & auch sonst einfach nur menschenfeind.

    http://rhizom.blogsport.eu/2010/03/20/lunatic-christians-for-israel/

  5. 5 Marks 12. September 2010 um 17:53 Uhr

    „dann klammerst du jene, die das nicht wollen, sondern die auf ethnopluralismus setzen, eben aus.“

    Solche Leute gibt es nicht, denn wie ich schon ausführlich erläutert habe, wünscht jeder Antisemit den Tod der Juden. Der Verweis auf Hagee, PI und Konsorten ist sinnlos, da diese Figuren überhaupt keine echten Israelfreunde sind (sonst würden sie ja nicht die „Bekehrung“ der Juden predigen, gegen das Schächten hetzen, etc.), sondern sich lediglich aus taktischen Gründen „pro-israelisch“ äußern, nach dem Motto „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“. PI ist schlicht und ergreifend rechtspopulistisch und ausländerfeindlich (und nicht „islamophob“, wie oft fälschlicherweise behauptet).

    Und @ Knorr: Was soll an Hass gegen die Hamas (den ich voll und ganz teile) schlecht sein?

  6. 6 Administrator_in 16. September 2010 um 11:10 Uhr

    denn wie ich schon ausführlich erläutert habe

    du hast nichts erläutert, sondern eine BEHAUPTUNG aufgestellt. schau dich mal bei der green nazi party um, zum beispiel.

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